Häufig gestellte Fragen (FAQ)


  1. Was ist die Gralsbotschaft?
  2. Wer trägt die Verantwortung für die Herausgabe der Gralsbotschaft?
  3. Was ist der Heilige Gral?
  4. Welches sind die angesprochenen „Schöpfungsgesetze“?
  5. Was ist der Sinn des Lebens?
  6. Was bedeutet die „Versiegelung“? Wer sind „versiegelte Personen“? Wer sind „Kreuzträger“?
  7. Was ist ein Gralskreis?
  8. Wie ist der Ablauf einer sogenannten „Andacht“?
  9. Kann jeder an einer Andacht teilnehmen, auch wenn er kein Leser der Gralsbotschaft ist?
  10. Was beabsichtigt die Gralsbewegung? Welche Ziele hat die Gralsbewegung?
  11. Wer ist verantwortlich innerhalb der Gralsbewegung?
  12. Gibt es noch eine zweite internationale Gralsbewegung?


1. Was ist die Gralsbotschaft?

„Gralsbotschaft“ ist der Untertitel des Buches „Im Lichte der Wahrheit“, einer dreibändigen Sammlung von Vorträgen, in denen weltanschauliche Fragen schlüssig beantwortet werden und der Aufbau der Schöpfung in klarer, verständlicher Form vermittelt wird.

Autor des Werkes ist Abd‑ru‑shin (Oskar Ernst Bernhardt, 1875-1941). Unabhängig von Glauben und Konfession richtet sich die Gralsbotschaft direkt an den einzelnen und bietet ihm Wege zur Gott-, Welt- und Selbsterkenntnis.

2. Wer trägt die Verantwortung für die Herausgabe der Gralsbotschaft?

Die gemeinnützige Stiftung Gralsbotschaft in Stuttgart (D). Sie war 1951 auf Veranlassung von Maria Bernhardt, der Witwe von Oskar Ernst Bernhardt (Abd‑ru‑shin), gegründet worden, um die weltweite Verbreitung der Gralsbotschaft sicherzustellen.

Irmingard Bernhardt hatte als Inhaberin der Urheberrechte an der Gralsbotschaft „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd‑ru‑shin am 26.12.1988 persönlich bestimmt, daß die Gralsbotschaft – auch nach dem Ablauf der Urheberrechte - in allen Ausgaben in der Obhut der Stiftung Gralsbotschaft zu verbleiben hat.

Damit bekräftigte sie die Maßgabe von Abd‑ru‑shin aus dem Jahre 1931, daß Herausgabe und Vertrieb der Gralsbotschaft in einer leitenden Hand bleiben muß. Diese „leitende Hand“ ist die Stiftung Gralsbotschaft.

Diese verpflichtenden Vorgaben werden innerhalb der internationalen Gralsbewegung strikt eingehalten.

Im Jahr 1990 war die Stiftung Gralsbotschaft im Wege eines Vermächtnisses von Irmingard Bernhardt selbst Inhaberin aller von ihr herausgegebenen Werke von Abd‑ru‑shin und somit auch der Gralsbotschaft „Im Licht der Wahrheit“ geworden.

3. Was ist der Heilige Gral?

Sein tatsächliches Bestehen wird von Abd-ru-shin in der Gralsbotschaft bestätigt und erklärt.

Um diese Erklärungen erfassen zu können, sollte man sich mit dem Gedanken vertraut machen, daß nicht nur auf der Erde alles geformt ist, sondern auch in den jenseitigen, höheren, überirdischen Regionen, dort allerdings feiner und leichter, man könnte auch sagen ätherisierter.

Der Heilige Gral ist eine Schale, die sich in der höchsten Schöpfungsebene an der Grenze zum Göttlichen befindet und die einzige Verbindung zwischen Gott und der Schöpfung bildet. Der Gral ist die Kraftübertragungsstelle für die aus dem Göttlichen kommende Strahlungskraft. So, wie das Herz das Blut durch den Körper pulsieren läßt, so strömt die Schöpferkraft einmal im Jahr durch den Heiligen Gral in die Schöpfung, um diese mit neuer Kraft zu stärken. Es ist der Tag der Kraftausgießung!

Um es in ein Bild zu kleiden: Der Heilige Gral ist das von Gott alljährlich neu gespeiste „Kraftwerk der Schöpfung“.

4. Welches sind die angesprochenen „Schöpfungsgesetze“?

Die Gralsbotschaft beschreibt drei grundlegende Schöpfungsurgesetze, die allem Geschehen und jeder Bewegung zugrunde liegen. Es sind dies:

1) das Gesetz der Wechselwirkung;
2) das Gesetz der Anziehung der Gleichart;
3) das Gesetz der Schwere.

5. Was ist der Sinn des Lebens?

Den Sinn des Lebens zu erfassen, führt über die Kenntnis der wirkenden Gesetze in der Schöpfung. Denn sie sind der Ausdruck des Gotteswillens.

Wer stets wachsam mit der Wirkung der Schöpfungsgesetze rechnet, wird seine Entschlüsse derart wählen, damit in weiterer Entwicklung nur Förderliches entsteht, was wechselwirkend auch ihm selbst zu Gute kommt.

In diesem Sinn können wir uns zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten entwickeln, die ihre Pflichten gegenüber dem Schöpfer und ihren Mitgeschöpfen kennen und ihr Denken, Sprechen und Handeln danach ausrichten. Indem wir den Schöpfer ehren, dem Nebenmenschen wie auch der Natur keinen Schaden zufügen und unsere Gedanken rein erhalten, kann sich das Gute nach und nach überall entfalten.

Wenn wir uns ernsthaft darum bemühen, wird uns der Sinn des Lebens immer deutlicher: er liegt im bewußten Erleben der Schöpfung und im Befolgen ihrer stets hilfreichen Gesetzmäßigkeiten. Und darin finden wir auch das ersehnte Lebensglück.

Zum tieferen Verständnis empfehlen wir, den Vortrag „Die Sprache des Herrn“ aus der Gralsbotschaft, Band I, Nr. 34 zu lesen.

6. Was bedeutet die „Versiegelung“? Wer sind „versiegelte Personen“? Wer sind „Kreuzträger“?

Mit dem Erkennen der Wahrheit in der Gralsbotschaft und dem Bekenntnis zum Schöpfer wird auf ausdrückliche Bitte hin während einer Gralsfeier der Neue Bund mit Gott durch die Versiegelung vollzogen.

Als äußerlich sichtbares Zeichen erhält der darum Bittende das Gralskreuz. Diese persönliche Entscheidung des einzelnen führt weder zu einer Bindung an die Gralsbewegung noch an andere versiegelte Personen, die innerhalb der Gralsbewegung auch als Kreuzträger bezeichnet werden.

7. Was ist ein Gralskreis?

In einem Gralskreis haben sich Personen zusammengefunden, deren Lebensgrundlage das Buch „Im Lichte der Wahrheit — Gralsbotschaft“ von Abd‑ru‑shin ist.

Gralskreise gibt es in vielen Städten in zahlreichen Ländern. Getragen werden diese durch freiwilliges Engagement und Spenden. An Sonntagen und zu besonderen Feiertagen finden Stunden gemeinsamer Andacht statt.

8. Wie ist der Ablauf einer sogenannten „Andacht“?

Von Musik und Blumenschmuck umrahmt, werden in Räumlichkeiten, die nur diesem Zweck dienen, jeweils ein Vortrag aus der Gralsbotschaft und anschließend ein Gebet gesprochen.

9. Kann jeder an einer Andacht teilnehmen, auch wenn er kein Leser der Gralsbotschaft ist?

Ja, gerne. Wenn Sie an einer Andacht in einem Gralskreis teilnehmen möchten, sind Sie herzlich willkommen. Wenden Sie sich bitte an:

Gralsbewegung in Deutschland
Möhlstraße 25
D-81675 München
Telefon: 089-9077876
Telefax: 089-90778770
E-Mail: info@gralsbewegung.de
Internet: www.gralsbewegung.de

10. Was beabsichtigt die Gralsbewegung? Welche Ziele hat die Gralsbewegung?

Die Bewegung hat ihre Wurzeln in den 1930er Jahren und versteht sich als freie Gesinnungsgemeinschaft, also als loser Zusammenschluß von Menschen, die im Sinne des Werkes „Im Lichte der Wahrheit — Gralsbotschaft“ von Abd‑ru‑shin leben wollen. Es handelt sich weder um eine Religionsgemeinschaft im üblichen Sinn noch um eine Sekte, einen Verein oder ähnliches. Die Gralsbotschaft ist ein überkonfessionelles Werk, das sich an den wahrheitssuchenden Einzelmenschen richtet, unabhängig davon, welcher Konfession er angehört.

Die Gralsbewegung ist keine rechtliche Organisation, sondern ein Sammelbegriff für ideelle Bemühungen, das Wissen der Gralsbotschaft zu verbreiten und es in allen Lebensbereichen umzusetzen.

11. Wer ist verantwortlich innerhalb der Gralsbewegung?

Es sind dies die Leitenden der Gralskreise, der nationalen Gralsbewegungen und der Leiter der internationalen Gralsbewegung, die gemeinsam das ideelle Tätigkeitsfeld im Sinne der Gralsbotschaft mit Andachten und Gralsfeiern sowie Vortragsveranstaltungen, Lesungen, Gesprächsabenden, Seminaren, Kinder- und Jugendveranstaltungen, Kunstausstellungen, Konzerten und anderem mehr fördern und koordinieren.

12. Gibt es noch eine zweite internationale Gralsbewegung?

Nein, es gibt nur eine internationale Gralsbewegung, die ihre Anfänge in der Wirkenszeit von Abd‑ru‑shin hat und den Inhalten der Gralsbotschaft verpflichtet ist. Sie wurde nach dem zweiten Weltkrieg zunächst von Maria Bernhardt, der Witwe von Oskar Ernst Bernhardt (Abd‑ru‑shin), weitergeführt.

Die internationale Gralsbewegung darf nicht verwechselt werden mit dem „Verein Internationale Gralsbewegung“, der vor einigen Jahren von dem derzeitigen Eigentümer der Grals-Siedlung, Vomperberg, mit gegründet worden war. Mit Hilfe dieses Vereins wurde versucht, dem Leiter der internationalen Gralsbewegung von Gerichten untersagen zu lassen, den Namen „Internationale Gralsbewegung“ zu verwenden.

Dieses Unterfangen scheiterte in allen Instanzen. Der Österreichische Gerichtshof bestätigte die vorangegangenen Urteile des Landesgerichtes Innsbruck und des Oberlandesgerichtes Innsbruck (Gerichtsurteil mit Anmerkungen von eurolawyer.at).

Die seit mehr als 70 Jahren bestehende internationale Gralsbewegung hat keinerlei Verbindung zu dem vorerwähnten Verein wie auch nicht zu dem sogenannten "Gralswerk".